Hundeschule Herzog

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Wie wichtig ist die Zahnpflege bei unseren Hunden ?

 

Das tägliche Zähneputzen ist für uns ganz wichtig, warum dann nicht auch bei unseren Hunden?

Mit Abstand die häufigste Erkrankung beim Hund ist eine krankhafte Veränderung in der Mundhöhle.

Unsere Hunde können sich leider nur bedingt die Zähne selber reinigen:
Durch das Zerreißen von fester Nahrung, über den Speichelfluss, das Trinken oder das Hecheln.
Beim Hecheln geht die Wangenschleimhaut über die Zähne und reinigt sie so mechanisch.
Wann es zu Belägen kommt, hängt von der genetischen Disposition des Hundes ab.

Kleine Rassen neigen sehr zu  Zahnstein und seinen Folgen.

Häufig ist der Kiefer zu klein und die Zähne stehen nicht korrekt, so dass das Futter zwischen den Zähnen stecken bleibt.
Kurzköpfige Rassen mit brachycephalen Syndrom haben häufig so verengte Atemwege, dass sie nicht mehr an etwas kauen können. Sie bekommen Atemprobleme und meiden es.
Manche Hunde sind auch einfach nur zu faul oder haben  Zahnprobleme und vermeiden das Kauen.
So kommt es im Laufe der Zeit zu Zahnsteinbildung, auf dem

Zahnschmelz und auch unter dem Zahnfleisch in den Zahnfleischtaschen. 

Er ist hart, grau-grün bis bräunlich gefärbt.

Häufig riechen die Hunde übel aus der Maulhöhle, da sich auf der rauen Oberfläche des Zahnsteins sehr viele Bakterien und Keime ansiedeln.

Es kommt zu einer Zahnfleischentzündung (Ginivitis) und später zu einer Paradontitis.
Leider haben 80% aller sechsjährigen Hunde eine Parodontitis.

 

Wenn dein Hund nicht mehr so gerne harte Kauartikel kaut, dann schau doch mal in sein Maul.

Oft ist es Zahnstein, der beim Kauen in sein Zahnfleisch gedrückt wird. "Aua"

Wenn dein Hund sein Wesen verändert hat, schiebe es nicht auf sein Alter. Häufig ist es ein gesundheitliches Problem, vielleicht im Maulbereich eine Entzündung des Zahnfleisches oder Schmerzen an einem Zahn. 
Die Bakterien lösen nicht nur Lokalentzündungen aus, sie verbreiten sich über die Blutbahn im gesamten Organismus.

Im schlimmsten Fall kommt es zu Entzündungen in der Niere, der Leber oder am Herzen.

 

Aber Achtung:

Kauartikel können den Zahnbelag reduzieren, ersetzen aber nicht das Zähneputzen. 

Sind die Kauartikel zu hart wie zum Beispiel Knochen oder Horn, können die Zähne abbrechen.

Holz in Verbindung mit Sand schleift die Zähne stark ab. Ein Tennisball in Verbindung mit Sand/Erde verursacht das Gleiche. Die Zähne werden runter geschliffen mit verheerenden Folgen.

 

 Dentastix ersetzt leider auch nicht das Zähneputzen.

 

 Zahnputztraining:

Du braucht eine Zahnbürste mit weichen oder mittelharten Borsten und eine Zahnpasta für Hunde, die deinem Hund schmeckt.

Übt ganz in Ruhe, dass du seitlich die Lefzen anheben kannst.

Wenn das gut klappt, beginnt mit der Außenseite der Backenzähne.

Da entsteht der meiste Belag, seltener auf der Innenseite. An den Schneidezähnen sind die meisten Hunde empfindlich, da musst du vorsichtiger sein.

Putze so, wie du auch deine Zähne putzt. Mindestens einmal täglich, das macht am meisten Sinn. 

Wenn dein Hund schon Zahnstein hat, muss dieser erst vom Tierarzt entfernt werden und danach kannst du mit dem Zähneputzen beginnen.

Dein Hund wird es dir danken!