Hundeschule Herzog

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Entspannungshilfen für euren Hund

                                                                                           Soleil

 

 

In der Ruhe liegt die Kraft !

 

Hier möchte ich euch Übungen zur Entspannung aufschreiben, damit ihr sie in Ruhe erarbeiten und üben könnt.

 

Nutzt das Auto, den Kofferraum und das Umfeld des Autos als Entspannungszone.

Lasst eure Hunde nicht aufgeregt aus dem Auto springen oder aus der Haustür rennen.

 

 

1. Entspannungsdecke 

 

Dies ist keine "Platz-Bleib" Übung.

Ziel ist es, dass der Hund die Decke mit Entspannung verknüpft.

Der Hund ist angeleint und ihr habt die Leine in der Hand.

Setzt euch dabei am Anfang ruhig auf einen Stuhl, das vermittelt Ruhe.

Legt eine Decke auf den Boden und darauf kommentarlos ein Futterstück immer in die Mitte.

Euer Hund wird es fressen und ihr wiederholt dies mehrfach.

Verweilt der Hund auf der Decke beobachtet ihr ihn entspannt und jedesmal wenn ihr ein      Entspannungszeichen in der Körpersprache eures Hundes seht, legt ihr ihm/ihr ein weiteres  

Futterstück auf die Mitte der Decke.

 

Entspannungszeichen sind: 

Der Hund schnüffelt an der Decke.

Der Hund wird ruhiger, er setzt oder legt sich.

Die Bewegungen werden langsamer.

Der Körper entspannt sich. Gut zusehen an den Ohren und an der Rute.

Der Hund starrt nicht euch an, er schaut sich entspannt um u.s.w.

Irgendwann legt der Hund sich ab, dann bekommt er das Futterstück direkt ins Maul gereicht.

Dies übt ihr 1-2 mal am Tag 5-10 Minuten.

Anschließend holt ihr euren Hund von der Decke, legt die Decke auf den Schrank und ignoriert         

euren Hund für kurze Zeit.

Klappt das zuhause gut übt ihr in einem anderen Raum, im Garten und dann außer Haus.

Mit dieser Übung konditioniert ihr diese bestimmte Decke mit Entspannung.

 

 

 

2. Entspannungssignal

  

  Ziel ist es, das der Hund ein Wort (Signal) mit Entspannung verknüpft.

  Ihr Hund liegt neben Ihnen und ist entspannt.

  Sie sagt das Signal z.B." Alles ok" oder"Easy" in einem ruhigem Ton und streichelt den Hund 

  ruhig über das Fell.

  Neben dem Signal kann man auch eine Decke oder/und einen Geruch mit konditionieren.

  Wenn euer Hund etwas wach wird, nicht beachten. Diesen Vorgang wiederholt ihr regelmäßig.

  Der Hund verbindet dieses Signal mit Entspannung.

  Ist der Hund etwas nervös oder aufgeregt, setzt man das Signal ein und streichelt euren Hund

  ruhig.

  Dieses Signal muss regelmäßig geübt werden da man es bei Aufregung benutzt.

  Sonst steht das Signal bald für Aufregung und nicht für Ruhe.

 

3. Sitz-und Platzübungen

  

  Übt regelmäßig mit euren Hunden Sitz und Platz und steigert dabei die Reize .

 

4. Geschirr/ Stoppgriff

 

Ziel ist es den Hund trotz hoher Erregung begrenzen zu können ohne negativ einzuwirken.

Dazu sollte der Hund ein Geschirr tragen. Ein Halsband geht zur Not auch.

Geübt wird am Anfang ohne Aufregung.

Ihr stellt euch neben euren Hund, sagt das Signal  "Stopp"  und greift dann in das Geschirr.

Steht der Hund ruhig oder hat sich gesetzt ,klickt ihr das ruhige Verhalten an und belohnt es

mit Futter. Je länger der Hund kaut , desto besser. Ihr haltet dabei die ganze Zeit das Geschirr

fest. Beugt euch bitte nicht über den Hund , das mögen die meisten Hund nicht.

Der Hund soll lernen, obwohl ich begrenzt werde, ist es etwas Positives.

Dies übt ihr 3 mal am Tag 3 Wiederholungen.

Klappt das gut, erregt ihr euren Hund durch ein Spiel etwas und übt dann den Geschirrgriff am

Hund. So könnt ihn die Aufregung langsam steigern.

Wichtig ist es den Geschirrgriff regelmäßig wieder in Ruhe zu üben wenn man ihn viel bei         Aufregung benutzt.